So viele Auswahlmöglichkeiten – Was nimmt man da bloß? Teil 2 – Jöringleine, Zuggürtel und meine Laufschuhe *Werbung*

*Dieser Artikel enthält Links Web-Shops. Ich wurde weder für die Nennung noch die Verlinkung der Websites bezahlt. Sie sollen lediglich Anhaltspunkte für euch sein, wo ihr schauen könnt. Es gibt darüber hinaus natürlich noch eine Vielzahl weiterer Shops mit Canicross-Ausrüstung.
Alle von mir vorgestellten und genutzten Produkte in diesem Artikel habe ich selbst gekauft. *

Nachdem es im letzten Artikel um das Zuggeschirr ging, geht es heute um den Zuggurt und die Verbindung zwischen euch und eurem Hund: die Jöringleine. Außerdem gibt es wieder einen kleinen Einblick in die Ausrüstung, die wir nutzen.

Geschirr_Gurt

Der Zuggurt

Beim Laufgurt gibt es im wesentlichen zwei Varianten.

Auf der einen Seite gibt es Zuggurte, die ihr euch einfach um die Hüften schnallt und los geht’s. Auf der anderen Seite gibt es Zuggurte, die zusätzlich Beinschlaufen haben. Diese sichern den Zuggurt gegen ein Verrutschen in den Lendenwirbelbereich.

Zudem gibt es Zuggurte, die einen Ruckdämpfer besitzen, an dem die Jöringleine eingehängt wird. Dieser bietet eine zusätzliche Möglichkeit abruptes Rucken am Zuggurt zu verringern.

Paniksnap_Ruckdaempfer
Zuggurt mit Beinschlaufen, Ruckdämpfer und Paniksnap

Wichtig ist bei allen Gurten, dass diese im Bereich der Hüften und nicht im Lendenwirbelbereich sitzen sollten, damit ihr euch nicht verletzt. Ein Gurt, der in den Lendenwirbelbereich rutscht oder dort ständig sitzt kann im dauerhaften Zug oder beim plötzlichen Rucken der Leine zu Verletzungen führen.

Probiert am Besten aus, mit welcher Variante ihr euch am wohlsten fühlt. Es kommt dabei sowohl auf euren Körperbau, als auch auf euren Laufkomfort an.

Ein kleines, aber aus meiner Sicht wichtiges Detail an jedem Zuggurt ist der Paniksnap.

Mit diesem könnt ihr die Leine im Notfall ( ihr stolpert und fallt hin während der Hund weiterläuft, der Hund erschreckt sich und rennt panisch nach vorn, während ihr nicht hinterherkommt, etc…) die Leine mit einem Griff vom Zuggurt lösen und so die Verbindung zwischen euch und dem Hund trennen.

Gerade im Fall der Fälle ist es wichtig, dass ihr diesen Paniksnap an eurer Ausrüstung habt oder die Leine auf anderem Weg schnell von euch lösen könnt. Solltet ihr z.B. fallen und euch verletzen während der Hund weiter zieht und ihr die Leine nicht lösen könnt, kann die Krankenversicherung verweigern eure Arztkosten, etc. zu tragen.

Auf Rennen ist die Nutzung von Paniksnaps häufig vorgeschrieben.

Die Jöringleine

Um eine Verbindung dem Zuggurt und dem Zuggeschirr des Hunde zu schaffen benötigt ihr eine Jöringleine. Diese Leinen besitzen meist an einem Ende einen Karabinerhaken, um sie am Zuggeschirr einzuhängen. Am anderen Ende befindet sich eine Schlaufe, die in den Paniksnap angehängt wird.

Typisch für die Jöringleine ist ein in die Leine eingebauter Ruckdämpfer, der sowohl für euch als auch für den Hund unangenehme Stöße beim Spannen der Leine verringert.

Auch Jöringleinen gibt es in unterschiedlichen Varianten. Rund geflochtene Leinen oder Leinen aus Schlauchband, um nur zwei Varianten zu nennen. Es gibt sie, wie normale Hundeleinen, in vielen Farben und mit oder ohne Reflektoren. Auch unterschiedliche Längen sind zu bekommen.

Falls ihr an Turnieren teilnehmen möchtet, solltet ihr euch vorab beim Veranstalter erkundigen, wie lang die Jöringleine maximal sein darf und welche Karabiner verwendet werden dürfen. Hier gibt es je nach Veranstalter und genutztem Regelwerk unterschiedliche Vorgaben.

Mein Equipment

Ich habe mich für eine 1,8m lange Jöringleine aus Schlauchband in schwarz mit Reflektorstreifen von Uwe Radant entschieden. Diese Leine besitzt kurz über dem Karabiner noch eine Schlaufe, in die man greifen kann, sollte man den Hund mal kurz nehmen müssen. Zum Beispiel beim Überholen andere Teams, falls man auf Wettkämpfen läuft, oder wie in unserem Fall zurzeit noch, wenn uns andere Hunde auf ihren Gassi-Runden entgegen kommen.

Zugleine

Mein Laufgurt ist der Canicross Comfort-Class, ebenfalls von Uwe Radant. Dieser besitzt Beinschlaufen, die ein Verrutschen des Gurtes nach oben verhinden und bei mir gut sitzen. Die Beinschlaufen stören mich persönlich auch nicht beim Laufen. Sowohl di eBeinsclaufen als auch der Bauchgurt können individuell eingestellt werden.

Was mir an diesem Gurt richtig gut gefällt ist, dass die beiden Schlaufen am Gurt, in die Der Paniksnaps und dann die Jöringleine eingehängt werden, ebenfalls Ruckdämpfer sind. Somit sind gibt es an beiden Enden der Jöringleine Rückdämpfer, die abrupte Stöße verringern.

Der Platz in den beiden kleinen Taschen am Rücken reicht auf jeden Fall für Schlüssel, Handy und Kot-Beutel aus. Auch für ein paar kleine Leckerlis wäre noch Platz.

Meine Sport-/ Laufkleidung ist je nach Wetterlage unterschiedlich. Ich denke, da weiß jeder von euch selbst am Besten, was und wieviel Kleidung ihr für’s Laufen benötigt. Oder ihr findet es relativ schnell heraus.

Meine Schuhe sind einmal ein Paar Rebook All Terrain Extreme, die ich mir nach meinem ersten Tough Mudder im Herbst 2015 zugelegt habe. Die Schuhe sind sehr leicht, geben meinen Füßen aber ausreichend halt. Die Sohle hat für Läufe auf matschigem Untergrund einen super Grip. Zudem läuft das Wasser, sollte mal welches in die Schuhe kommen, durch dafür vorgesehene Öffnungen direkt wieder ab. Mit diesen Schuhen laufe ich vorwiegend im Wald.

Für meine Läufe auf Feldern, Wiesen und der Straße habe ich noch ein paar Nike Air mit denen ich auch super zufrieden bin.

Und wie sieht das mit der Ausrüstung bei euch so aus? Hinterlasst gerne einen Kommentar.

Bis dann,

Nina & Nero

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