Vier Pfoten, zwei (manchmal auch vier) Füße – Wer wir sind und wie wir zum Canicross kamen

Bevor es hier mit dem Bloggen so richtig losgeht möchten wir uns erstmal kurz vorstellen. Ihr sollt schließlich wissen, mit wem ihr es hier zu tun habt 😉

Zuerst einmal wäre da meine Wenigkeit. Ich heiße Nina, bin 31 Jahre alt und wohne mit meinem Verlobtem und unserem Hund im wunderschönen Schleswig-Holstein. Wir sind gerade in unser Haus eingezogen, dass relativ ländlich liegt. Nach wenigen Minuten laufen sind wir mitten in kilometerweiten Feldern.  Aber nur wenige Minuten in die entgegengesetzte Richtung erreichen wir ebenso schnell den Ortskern mit allen wichtigen Geschäften.

Ich würde mal behaupten, das Haus liegt perfekt.

Jedenfalls fast. Denn eines gibt es leider nicht in kurzer Distanz: Wälder.

Um in den nächsten Wald zu kommen müssen wir uns dann leider doch ins Auto setzen und rund 10 bis 15 Minuten fahren. Aber auch das ist noch in Ordnung.

Meistens werdet ihr Blogs von Nero, mir und unserem Training lesen. Mein Verlobter kommt häufig mit zum Laufen, die Hauptarbeit im Canicross mache jedoch ich mit Nero. Vielleicht gibt es auch den einen oder anderen Artikl über Alltägliches.

Und damit wären wir dann auch schon beim wichtigsten Akteur auf diesem Blog angekommen.

Ohne Nero wären wir wahrscheinlich nie zum Canicross gekommen, denn eigentlich mag ich Joggen/Laufen so gar nicht. So gerne ich auch sportlich aktiv bin.

Er ist am 03.09.2017 als kleines Eurasier-Wollknäuel bei uns eingezogen und hat unser Leben ganz schön auf den Kopf gestellt.

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Wir haben mit ihm von Anfang an eine Hundeschule besucht und sind echt froh über die Tipps und Erziehungshilfen, die wir dort bekommen haben, denn Nero ist unser erster eigener Hund. Und der Spruch ‚Geteiltes Leid ist halbes Leid‘ trifft auch immer wieder zu. Besonders, wenn wir gerade mal wieder leicht am Verzweifeln sind, weil Nero mitten in der Pubertät steckt und meint 1000 Dinge ausprobieren zu müssen, die er toll findet wir aber nicht. Da kann man sich schon das eine oder andere Mal fragen, ob man irgendwie zu doof ist, seinen Hund richtig zu erziehen… Da tut es echt gut Menschen um sich zu haben, die mit den gleichen oder ähnlichen Problemen zu kämpfen haben.

Festgestellt, dass Nero Spaß am Laufen und am Ziehen hat, haben wir Anfang des Jahres, als er gut 8 Monate alt war. Ich war auf meiner Suche nach einem guten Laufgurt eher durch Zufall auf diverse Online-Shops mit Canicross Equipment gestoßen, wo ich mir dann einen Gurt bestellt hatte. Dort hatte ich zum ersten Mal am Rande mitbekommen, was Canicross ist. Aber eigenlich wollte ich nur so mit ihm laufen gehen. Da der Rückruf damals noch nicht klappte und wir im Wald latufen wollten, musste also ein Gurt und eine passende Leine her.

Ich war also eine kurze Runde im Wald laufen (knapp 1,5km) und hatte Nero am Laufgurt mit Geschirr und Leine mitgenommen, als er auf einmal nach vorne geprescht ist, sich ins Geschirr gelegt und mich mit sich gezogen hat. (Bevor hier jemand aufschreit: Es war nur ein kurzes Stück, denn auf Zug in einem normalen Geschirr laufen ist natürlich nicht gut, außerdem war die Ausdauer ja auch noch nicht da). Aber danach war er so aufgedreht und fröhlich, als er sich zu mir umgedreht hat! Es war irgendwie total ansteckend!

Als ich nach Hause kam stand fest: Canicross müssen wir uns mal genauer ansehen. Es wurde also wieder viel im Internet recherchiert, die ersten Bücher und Zeitschriften über Zughundesport verschlungen und sehnsüchtig drauf gewartet, dass Nero alt genug wird, um richtig mit dem Training zu beginnen.

In der Zwischenzeit sind wir, mit dem neu gekauften X-Back-Geschirr, häufiger mit Nero laufen gegangen, einfach damit er sich an das neue Geschirr gewöhnt.

Jetzt, wo Nero über ein Jahr alt ist und wir das Okay vom Tierarzt haben, könnten wir endlich mit dem richtigen Training anfangen. Eigentlich, denn aktuell macht uns das heiße Sommerwetter einen Strich durch die Rechnung.

Also gibt es nur immer mal wieder kurze Läufe in den frühen Morgenstunden und kurzes Grundlagentraining, wenn die Wärme es zu lässt.

Auch wenn wir das Ganze nur zum Spaß machen wollen und nicht an Wettkämpfen teilnehmen wollen (wer weiß, vielleicht ändert sich das ja auch noch), freuen wir uns schon wahnsinnig auf das Training mit Nero und hoffen, dass es bald wieder kühler wird und wir loslegen können.

Wie wir unser Training aufbauen, was ich vielleicht noch neben dem Laufen an Training mache und welche Erfolge, oder auch Misserfolge, wir so erleben wollen wir euch auf diesem Blog erzählen.

Finden könnt ihr uns zudem auf Instagram, wo wir jeden Tag wenigstens ein Bild mit Nero posten.

Bis zum nächsten Mal,

Nina

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